
Hoffnungsträger Sprachbrücke baut Brücken der Verständigung
Verständigung ist der Schlüssel zur Teilhabe. Doch für viele Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und in Deutschland Schutz suchen, stellt die Sprache eine große Hürde dar. Besonders in sensiblen Bereichen wie Gesundheit, Bildung und Soziales führt mangelnde Sprachkompetenz zu erheblichen Herausforderungen – sowohl für die Betroffenen als auch für die Fachkräfte vor Ort.
Die Hoffnungsträger Sprachbrücke setzt genau hier an: Sie vermittelt freiberufliche Sprachmittler, die bei Terminen persönlich dolmetschen und so eine Brücke zwischen den Kulturen und Sprachen schlagen. Diese Einsätze ermöglichen nicht nur einen Austausch auf Augenhöhe, sondern schaffen auch eine Basis für gegenseitiges Verständnis.
Ein Großteil der Sprachmittler bringt selbst einen Migrationshintergrund mit. Sie sind lebendige Beispiele gelungener Integration und leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft und für Menschen, die ohne ausreichende Deutschkenntnisse auf Unterstützung angewiesen sind.
Ein bedeutender Schritt in Richtung Zukunft wurde am 1. Oktober 2025 mit dem Start der neuen Sprachbrücke App gemacht. Die eigens entwickelte digitale Plattform erleichtert die Vermittlung und Abwicklung von Einsätzen – von der Anfrage bis zur Rechnungs-stellung. Auftraggeber und Sprachmittler profitieren gleichermaßen von einer schnellen, professionellen und benutzerfreundlichen Anwendung. Die App ist ein Meilenstein für die Sprachbrücke und eröffnet neue Perspektiven für die Ausweitung des Einsatzgebietes.
Trotz des ungebrochen hohen Bedarfs an Sprachmittlung, wurden die öffentlichen Mittel für deren Finanzierung stark gekürzt. Die Folgen sind spürbar: Kommunen und Behörden vergeben deutlich weniger Aufträge, obwohl die Notwendigkeit unvermindert besteht.
Das Digitalisierungsprojekt konnte dank der Finanzierung durch den AMIF realisiert werden. Die Sprachbrücke wird bis Mitte 2027 von der Europäischen Union unterstützt.
Damit gesellschaftliche Teilhabe weiterhin möglich bleibt, braucht es auch darüber hinaus Sprachmittler, die multilinguale Brücken bauen. Und Unterstützer, die diese wertvolle Arbeit finanziell mittragen.
Kontakt für Rückfragen:
Sprachbrücke – Hoffnungsträger Stiftung
E-Mail: sprache@hoffnungstraeger.de
Über die Hoffnungsträger
Die Hoffnungsträger Stiftung wurde 2013 von Tobias Merckle gegründet. Sie verfolgt das Ziel, Menschen dabei zu unterstützen, selbst Hoffnungsträger für andere zu werden. Unter dem Vorstand Marcus Witzke entstanden unter anderem integrative Wohnprojekte wie das Hoffnungshaus sowie internationale Programme für Straffällige und ihre Familien.
Zur Hoffnungsträger-Gruppe gehören heute unter anderem die Hoffnungsträger Projektentwickler GmbH, Hoffnungsträger Global Impact sowie Rosskopf + Partner. Die Tochtergesellschaft Sinngeber ermöglicht darüber hinaus wertebasierte Philanthropie für Menschen, die mit ihrem Engagement gesellschaftliche Veränderung unterstützen möchten.
Mit ihren unterschiedlichen Programmen verbindet Hoffnungsträger Hilfe zur Selbsthilfe, soziale Innovation und gemeinwohlorientiertes Handeln. Im Zentrum stehen dabei gesellschaftliche Teilhabe, Integration sowie das Schaffen von Perspektiven.
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Über die Hoffnungsträger Hoffnungshaus ®
Hoffnungshaus® steht für Wohn- und Quartierskonzepte, die gesellschaftliches Miteinander und Zusammenhalt stärken. Menschen verschiedener Kulturen, Religionen und Generationen leben hier unter einem Dach und gestalten das Miteinander aktiv mit. Bezahlbarer Wohnraum, Orte der Begegnung sowie haupt- und ehrenamtliche Begleitung schaffen Raum für Gemeinschaft und Teilhabe. Integratives Wohnen ist dabei ein zentraler Ansatz: Menschen mit und ohne Fluchterfahrung begegnen sich auf Augenhöhe und übernehmen gemeinsam Verantwortung für ihr Zusammenleben. So entsteht aus Wohnraum Lebensraum.
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