
Auch der Dauerregen konnte die gut hundert Interessierten am vergangenen Samstag nicht aufhalten, zum Tag der offenen Tür der beiden Hoffnungshäuser in der Brühlstraße in Esslingen, Baden-Württemberg, zu kommen. Mit der Feierlichkeit haben die Stadt Esslingen, der Standort-Partner CVJM Esslingen und Hoffnungsträger den neuen sozialen Wohnraum eingeweiht, in dem zukünftig Geflüchtete und Einheimische zusammenwohnen werden.
Für die Hoffnungsträger Stiftung waren Angelika und Thomas Röhm, Bereichsleiter für Flucht und Integration, mit weiteren Kollegen vor Ort, der CVJM Esslingen wurde durch Johannes Eger, Vorsitzender, und Anthea Roth im Bereich Arbeit mit Geflüchteten vertreten. Zum öffentlichen Start um 11 Uhr richtete Angelika Röhm in Stellvertretung für Hoffnungsträger Vorstand Marcus Witzke ein Begrüßungswort an die Gäste, gefolgt von Oberbürgermeister der Stadt Esslingen Dr. Raab und Johannes Eger. In den Häusern konnten sich die Gäste an Infoständen unter anderem über das Konzept Hoffnungshaus und die ehrenamtliche Arbeit dort informieren. An den halbstündlich geführten Touren durchs Gebäude nahmen jeweils acht bis zehn Besucher teil. Hier konnten viele Fragen gestellt und beantwortet werden.
„Ja, wo sind denn jetzt die Bewohner?“, will ein Ehepaar aus der Nachbarschaft wissen, „nach all der Vorbereitungszeit wollen wir sie doch endlich persönlich kennenlernen!“. Da mussten sie sich noch ein wenig gedulden: Zum Wochenanfang sind die ersten acht Bewohner für die insgesamt zwölf Wohnungen eingezogen, die anderen folgen im August bis September. Vier Wohnungen werden von Einheimischen belegt, die anderen acht von Geflüchteten. In jedem der beiden Häuser sind für die Geflüchteten eine WG für Frauen, zwei Männer WGs und eine Familienwohnung geplant. Unter den interessierten Besuchern war auch ein interessierter Bürgermeister, der sich das von Hoffnungsträger entwickelte Konzept für integratives Wohnen für seine Kommune angeschaut hat. Er ist zu dem Schluss gekommen: „Es gibt keine bessere Art der Unterbringung für Flüchtlinge als ein Hoffnungshaus.“
Über die Hoffnungsträger
Die Hoffnungsträger Stiftung wurde 2013 von Tobias Merckle gegründet. Sie verfolgt das Ziel, Menschen dabei zu unterstützen, selbst Hoffnungsträger für andere zu werden. Unter dem Vorstand Marcus Witzke entstanden unter anderem integrative Wohnprojekte wie das Hoffnungshaus sowie internationale Programme für Straffällige und ihre Familien.
Zur Hoffnungsträger-Gruppe gehören heute unter anderem die Hoffnungsträger Projektentwickler GmbH, Hoffnungsträger Global Impact sowie Rosskopf + Partner. Die Tochtergesellschaft Sinngeber ermöglicht darüber hinaus wertebasierte Philanthropie für Menschen, die mit ihrem Engagement gesellschaftliche Veränderung unterstützen möchten.
Mit ihren unterschiedlichen Programmen verbindet Hoffnungsträger Hilfe zur Selbsthilfe, soziale Innovation und gemeinwohlorientiertes Handeln. Im Zentrum stehen dabei gesellschaftliche Teilhabe, Integration sowie das Schaffen von Perspektiven.
Mehr Informationen:
Über die Hoffnungsträger Hoffnungshaus ®
Hoffnungshaus® steht für Wohn- und Quartierskonzepte, die gesellschaftliches Miteinander und Zusammenhalt stärken. Menschen verschiedener Kulturen, Religionen und Generationen leben hier unter einem Dach und gestalten das Miteinander aktiv mit. Bezahlbarer Wohnraum, Orte der Begegnung sowie haupt- und ehrenamtliche Begleitung schaffen Raum für Gemeinschaft und Teilhabe. Integratives Wohnen ist dabei ein zentraler Ansatz: Menschen mit und ohne Fluchterfahrung begegnen sich auf Augenhöhe und übernehmen gemeinsam Verantwortung für ihr Zusammenleben. So entsteht aus Wohnraum Lebensraum.
Mehr Informationen: